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  Verhaltensbiologische und genetische Untersuchungen zu Paarungsbarrieren zwischen Populationen des Dreistachligen Stichlings (Gasterosteus aculeatus) in Schleswig-Holstein

Seiffert, B. (2006). Verhaltensbiologische und genetische Untersuchungen zu Paarungsbarrieren zwischen Populationen des Dreistachligen Stichlings (Gasterosteus aculeatus) in Schleswig-Holstein. Diploma Thesis, Christian-Albrechts-Universität, Kiel.

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Item Permalink: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-000F-D8C5-4 Version Permalink: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-000F-D8C6-2
Genre: Thesis

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Birte_Seiffert_Diplomarbeit.pdf (Publisher version), 495KB
Name:
Birte_Seiffert_Diplomarbeit.pdf
Description:
-
Visibility:
Public
MIME-Type / Checksum:
application/pdf / [MD5]
Technical Metadata:
Copyright Date:
-
Copyright Info:
-
License:
-

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Creators

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 Creators:
Seiffert, Birte1, Author              
Hartl, Günther B., Advisor
Reusch, Thorsten1, 2, Referee              
Affiliations:
1Department Evolutionary Ecology, Max Planck Institute for Evolutionary Biology, Max Planck Society, ou_1445634              
2Department Ecophysiology, Max Planck Institute for Limnology, Max Planck Institute for Evolutionary Biology, Max Planck Society, ou_976547              

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Free keywords: -
 Abstract: Zwischen See- und Flusspopulationen von G. aculeatus in Schleswig-Holstein findet kein oder kaum Genfluss statt. Da prinzipielle geografische Barrieren fehlen, müssen ökologische oder ethologische Paarungsbarrieren vorhanden sein. Eine Möglichkeit wäre assortative Partnerwahl anhand olfaktorischer Signale durch die Weibchen. Weibliche Stichlinge wählen Paarungspartner u.a. anhand von Signalen über die Kombination der MHC Klasse IIB-Allele der potentiellen Partner. Da sich See- und Flusspopulationen am MHC Klasse IIB unterscheiden, ist es denkbar, dass die Weibchen anhand dieser Unterschiede assortativ paaren. In dieser Arbeit habe ich das Vorhandensein eines solchen Mechanismus in zwei Experimenten untersucht. In Versuchen zur MHC-abhängigen Partnerwahl zeigten die Weibchen allerdings keine Bevorzugung eines Männchens mit MHC-Genotyp aus dem Ursprungshabitat gegenüber einem Männchen mit MHC-Genotyp aus dem fremden Habitat. Entsprechend zeigten die Weibchen in Versuchen zur habitatabhängigen Partnerwahl keine Präferenz für ein Männchen aus dem Ursprungshabitat gegenüber einem fremden Männchen anhand allgemeiner olfaktorischer Signale. Meine Arbeit lässt daher vermuten, dass die Paarungsbarriere zwischen See- und Flusspopulationen von G. aculeatus nicht auf assortativer Partnerwahl der Weibchen aufgrund olfaktorischer Signale basiert. Allerdings kann ich eine olfaktorische Paarungsbarriere auch nicht sicher ausschließen. Die Habitate See und Fluss unterscheiden sich ökologisch in verschiedenen Punkten. Divergierende Selektion kann daher zu Unterschieden in vielen morphologischen oder ethologischen Merkmalen führen, auf denen die reproduktive Isolation zwischen See- und Flusspopulationen beruhen kann. Ein weiterer Schritt sollte demnach darin bestehen, andere mögliche Faktoren für das Vorhandensein der genetischen Divergenz zwischen See- und Flusspopulationen von G. aculeatus zu betrachten.

Details

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Language(s): deu - German
 Dates: 2006-04
 Publication Status: Accepted / In Press
 Pages: 67 p.
 Publishing info: Kiel : Christian-Albrechts-Universität
 Table of Contents: 1 Einleitung......................................................................................................... 5
1.1 Arten und ihre Entstehung ......................................................................... 5
1.2 Evolutionsbiologie des Dreistachligen Stichlings ...................................... 8
1.3 Paarungsverhalten des Dreistachligen Stichlings .................................... 10
1.4 Funktion und Struktur des MHC.............................................................. 11
1.5 Diversität des MHC und Partnerwahl ...................................................... 13
1.6 Zielsetzung dieser Arbeit........................................................................... 16
2 Material und Methoden ............................................................................ 21
2.1 Experiment 1: Versuche zur MHC-abhängigen Partnerwahl................. 21
2.1.1 Herkunft und Hälterung der Fische .................................................. 21
2.1.2 Versuche zur MHC-abhängigen Partnerwahl .................................. 24
2.1.3 Genotypisierung.................................................................................. 30
2.1.4 Statistische Analyse............................................................................. 32
2.2 Experiment 2: Versuche zur habitatabhängigen Partnerwahl................ 32
2.2.1 Herkunft und Hälterung der Fische .................................................. 32
2.2.2 Versuche zur habitatabhängigen Partnerwahl.................................. 33
2.2.3 Statistische Analyse............................................................................. 34
3 Ergebnisse ...................................................................................................... 35
3.1 Experiment 1: Versuche zur MHC-abhängigen Partnerwahl................. 35
3.1.1 Genetische Differenzierung und Diversität der MHC Klasse IIBGene
der Versuchsfische ............................................................................. 35
3.1.2 Versuche zur MHC-abhängigen Partnerwahl .................................. 37
3.2 Experiment 2: Versuche zur habitatabhängigen Partnerwahl................ 39
4 Diskussion ...................................................................................................... 41
4.1 Experiment 1: Versuche zur MHC-abhängigen Partnerwahl................. 41
4.2 Experiment 2: Versuche zur habitatabhängigen Partnerwahl................ 45
4.3 Allgemeine Betrachtung............................................................................ 46
5 Zusammenfassung ....................................................................................... 51
6 Literatur.......................................................................................................... 53
7 Danksagung ................................................................................................... 65
8 Stellungnahme.............................................................................................. 67
 Rev. Method: -
 Identifiers: eDoc: 317978
Other: Dipl/11464
 Degree: Diploma

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