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  Konservative Behandlung des benignen Prostatasyndroms: Einsatz eines Mukolytikums

Kirschfeld, K. (2008). Konservative Behandlung des benignen Prostatasyndroms: Einsatz eines Mukolytikums. Deutsches Ärzteblatt, 105(3), 53. doi:10.3238/arztebl.2008.0053a.

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Item Permalink: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0013-CAA5-0 Version Permalink: http://hdl.handle.net/21.11116/0000-0003-319F-3
Genre: Journal Article

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 Creators:
Kirschfeld, K1, 2, Author              
Affiliations:
1Former Department Comparative Neurobiology, Max Planck Institute for Biological Cybernetics, Max Planck Society, ou_1497800              
2Max Planck Institute for Biological Cybernetics, Max Planck Society, Spemannstrasse 38, 72076 Tübingen, DE, ou_1497794              

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 Abstract: Die Autoren schlagen zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms a-Blocker und 5a- Reduktasehemmer vor. Als weitere Wirkstoffgruppe zur therapeutischen Anwendung schlage ich Sekretolytika und Mukolytika vor. Bei älteren Männern findet man in der Prostata oft eingedickte, von Leukozyten durchsetzte Sekretmassen in ausgeweiteten Drüsengängen (1). Mukoproteine bilden einen Bestandteil des Prostatasekrets. Außerdem ist der Gewebedruck der Prostata von Patienten mit chronisch abakterieller Prostatitis signifikant erhöht (2). Es wäre denkbar, dass ein erhöhter Gewebedruck an der Genese der Schmerzen dieser Erkrankung beteiligt ist. Mukoproteine sind ein Bestandteil des Prostatasekrets, und Mukolytika könnten den erhöhten Gewebedruck senken. Mukoproteine enthalten Disulfidbindungen, die durch die freie Sulfhydrylgruppe, zum Beispiel des Mukolytikums Acetylcystein, gespalten werden können. Im Speichel werden Glykoproteine durch die Spaltung der Disulfidbrücken depolymerisiert, was die Viskosität des Sputums herabsetzt. Sollte es auch in der Prostata gelingen, die Viskosität des Sekrets durch Depolimerisation von bestimmten Komponenten zu reduzieren, könnte der Abfluss begünstigt werden. Nach jahrelangen, erheblichen Beschwerden an chronisch abakterieller Prostatitis habe ich im Selbstversuch 2 × 600 mg ACC genommen. Innerhalb von 2 h besserten sich die Symptome, nach 2 Tagen waren sie abgeklungen. Parallel hat sich der PSA-Wert normalisiert. (Einzelheiten enthält meine Literaturliste: www.kyb.mpg.de). Es wäre denkbar, dass durch Sekretolytika/Mukolytika auch beim benignen Prostatasyndrom die Beschwerden gebessert werden können.

Details

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Language(s):
 Dates: 2008-01
 Publication Status: Published in print
 Pages: -
 Publishing info: -
 Table of Contents: -
 Rev. Method: -
 Identifiers: DOI: 10.3238/arztebl.2008.0053a
BibTex Citekey: 5612
 Degree: -

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Source 1

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Title: Deutsches Ärzteblatt
Source Genre: Journal
 Creator(s):
Affiliations:
Publ. Info: Köln : Deutscher Ärzte-Verlag
Pages: - Volume / Issue: 105 (3) Sequence Number: - Start / End Page: 53 Identifier: ISSN: 0012-1207
CoNE: https://pure.mpg.de/cone/journals/resource/111006469412196