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  Charakteristische Bewegung von Gesichtern trägt zur Bestimmung ihrer Identität bei

Knappmeyer, B., Thornton, I., & Bülthoff, H. (2001). Charakteristische Bewegung von Gesichtern trägt zur Bestimmung ihrer Identität bei. Poster presented at 4. Tübinger Wahrnehmungskonferenz (TWK 2001), Tübingen, Germany.

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 Creators:
Knappmeyer, B1, 2, Author           
Thornton, IM1, 2, Author           
Bülthoff, HH1, 2, Author           
Affiliations:
1Department Human Perception, Cognition and Action, Max Planck Institute for Biological Cybernetics, Max Planck Society, ou_1497797              
2Max Planck Institute for Biological Cybernetics, Max Planck Society, Spemannstrasse 38, 72076 Tübingen, DE, ou_1497794              

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Free keywords: -
 Abstract: Gesichter, die uns im täglichen Leben begegnen, sind ständig in Bewegung. Mimik ist ein wesentlicher Bestandteil non-verbaler Kommunikation. Während wir lachen, reden etc. deformiert sich unser Gesicht ständig. Kann uns diese charakteristische Bewegung bei der Identifizierung von Gesichtern helfen? Um diese Frage zu untersuchen, haben wir Morph-Sequenzen von Köpfen der MPI Datenbank mit der Mimik von zwei verschiedenen Personen animiert. Während der Lernphase sahen Versuchspersonen (VPn) das Gesicht A animiert mit Bewegung A und Gesicht B animiert mit Bewegung B. In der Testphase wurden Morphs (Form, ohne Textur) zwischen Gesicht A und Gesicht B gezeigt. Die VPn sollten entscheiden, ob sie Gesicht A oder B sahen. Die Morphs waren entweder mit der Bewegung A oder mit der Bewegung B animiert. Auf allen Morph-Stufen (10 Schritte) bewirkte die charakteristische Bewegung eine Verschiebung der Wahrnehmung in Richtung der Person, mit dessen Bewegung die Köpfe animiert worden waren. Besonders deutlich war der Effekt auf der 50 Morph-Stufe, wo die Forminformation sehr zweideutig ist. Dort wurde in 80 aller Tests mit "Gesicht A" geantwortet, wenn der Morph mit Bewegung A animiert war. Wenn der gleiche Morph mit Bewegung B animiert wurde, war die Antwort in nur 40 aller Tests "Person A". Die Daten belegen, dass charakteristische Bewegung in Gesichtern bei der Feststellung der Identität verwendet wird. Besonders dann, wenn die Forminformation zweideutig ist, wächst die Bedeutung der Mimik. Die Möglichkeit, mit Hilfe von moderner Software-Technologie Form-, Textur- und Bewegungs-Information in Gesichtern unabhängig voneinander untersuchen zu können, weckt Hoffnung, dem Verständniss der Gesichtererkennung etwas näher zu kommen.

Details

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Language(s):
 Dates: 2001-03
 Publication Status: Published in print
 Pages: -
 Publishing info: -
 Table of Contents: -
 Rev. Type: -
 Identifiers: BibTex Citekey: 65
 Degree: -

Event

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Title: 4. Tübinger Wahrnehmungskonferenz (TWK 2001)
Place of Event: Tübingen, Germany
Start-/End Date: 2001-03-02 - 2001-03-04

Legal Case

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Project information

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Source 1

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Title: TWK 2001: Beiträge zur 4. Tübinger Wahrnehmungskonferenz
Source Genre: Proceedings
 Creator(s):
Bülthoff, HH1, Editor           
Gegenfurtner, KR, Editor           
Mallot, HA, Editor           
Ulrich, R, Editor
Affiliations:
1 Max Planck Institute for Biological Cybernetics, Max Planck Society, ou_1497794            
Publ. Info: Kirchentellinsfurt, Germany : Knirsch
Pages: - Volume / Issue: - Sequence Number: - Start / End Page: 113 Identifier: ISBN: 3-927091-54-5