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  Wer kennt wen und was geht ab? Ein netzwerkanalytischer Blick auf die Rolle delinquenter Peers im Rahmen der Situational Action Theory

Gerstner, D., & Oberwittler, D. (2015). Wer kennt wen und was geht ab? Ein netzwerkanalytischer Blick auf die Rolle delinquenter Peers im Rahmen der Situational Action Theory. Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform, 98(3), 204-226. doi:10.1515/mks-2015-980304.

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Wer kennt wen und was geht ab.pdf (Any fulltext), 536KB
Name:
Wer kennt wen und was geht ab.pdf
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-
Visibility:
Public
MIME-Type / Checksum:
application/pdf / [MD5]
Technical Metadata:
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-
Copyright Info:
-
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-

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https://doi.org/10.1515/mks-2015-980304 (Any fulltext)
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-

Creators

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 Creators:
Gerstner, Dominik1, Author              
Oberwittler, Dietrich1, Author              
Affiliations:
1Criminology, Max Planck Institute for Foreign and International Criminal Law, Max Planck Society, ou_2489695              

Content

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Free keywords: -
 Abstract: Eine der zentralen Annahmen der Forschung zur Jugenddelinquenz ist, dass Jugendliche besondersdann Straftaten begehen, wenn sie sich in Begleitung anderer Jugendlicher und fernab der Aufsicht durch Erwachsene befinden. Belege hierfür finden sich auch in neueren Studien, die auf dem Theoriegerüst der »Situational Action Theory« (SAT) aufbauen. Die SAT nimmt an, dass während gemeinsamer Frei- zeit mit zur Delinquenz neigenden Freunden Tatgelegenheiten und Risiken verstärkt werden – dies je- doch in Abhängigkeit individuell sehr unterschiedlicher devianter Neigungen. Die Delinquenz von Freunden ist in empirischen Untersuchungen besonders schwer zu messen, und in der aktuellen For- schung finden sich hierzu interessante Ansätze. Verlässt man sich, wie traditionell üblich, auf Angaben, die Befragte über ihre Freunde machen (indirekte Messung), so wird die eigene Delinquenz häufig auf die Delinquenz der Freunde projiziert und damit der Zusammenhang zwischen eigener Delinquenz und der der Freunde überschätzt. Eine Alternative stellt die direkte Messung der Delinquenz der Freunde dar, die in der Regel ein realistischeres Bild wiedergibt. Dabei sind die Freunde über Netzwerkdaten mit den Befragten verbunden und geben selbst Auskunft über ihr Verhalten. In unserer Untersuchung vergleichen wir anhand neuer Daten einer Schulbefragung die direkte und indirekte Messung der Delinquenz der Freunde im Hinblick auf ihre Rolle bei der Erklärung von De- linquenz im Rahmen der SAT. Es zeigt sich, dass die indirekte Messung den Einfluss von Situationen und Gelegenheiten verdeckt. So zählt in multivariaten Modellen für die Vorhersage der eigenen Delinquenz lediglich, welche persönlichen Neigungen und welche Freunde Jugendliche haben. Bei einer direkten Messung zählt darüber hinaus auch, ob man mit diesen Freunden einen risikoreichen Freizeitstil teilt.

Details

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Language(s): deu - German
 Dates: 2015
 Publication Status: Published in print
 Pages: -
 Publishing info: -
 Table of Contents: -
 Rev. Type: Peer
 Identifiers: eDoc: 712023
DOI: 10.1515/mks-2015-980304
 Degree: -

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Legal Case

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Source 1

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Title: Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform
  Alternative Title : MschrKrim
Source Genre: Journal
 Creator(s):
Affiliations:
Publ. Info: -
Pages: - Volume / Issue: 98 (3) Sequence Number: - Start / End Page: 204 - 226 Identifier: -