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  Funktionalismus und Formalismus im Rekurs auf Humboldt und Saussure. Potential und Aporien zwischen Sprachphilosophie und Linguistik

Meyer, L. (2008). Funktionalismus und Formalismus im Rekurs auf Humboldt und Saussure. Potential und Aporien zwischen Sprachphilosophie und Linguistik. Kodikas/Code, 31(1-2), 29-57.

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Genre: Journal Article
Alternative Title : Functionalism and Formalism recurring to Humboldt and Saussure: Potential and Aporia between Philosophy of Language and Linguistics

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Meyer, Lars1, Author              
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1External Organizations, ou_persistent22              

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 Abstract: Die heute dominanten grammatiktheoretischen Konzeptionen des Formalismus (Chomsky 1995, Legendre 2001 u.a.) und des Funktionalismus (Lockwood et al. 2000, Halliday 2004 u.a.) haben ihre Genese in Positionen des frühen Strukturalismus, wiederum gründend in der Sprachphilosophie des neunzehnten Jahrhunderts. Beide modernen Positionen sind das Resultat einer Zergliederung ursprünglicher Dualismen und einseitiger Rezeption der Vorgänger; sie erschöpfen sich – häufig – in prinzipieller Opposition und gegenseitigen Legitimationsbemühungen: “ein echter Kirchenstreit, bei dem beide Seiten sich auf dieselben Heiligen Schriften beziehen, um sich dann besser die Köpfe im Namen von Sankt Humboldt einschlagen zu können” (Trabant 1998). Mangelnde Rezeption sowohl der frühen Schriften Humboldts (1820 u.a.) als auch des Nachlasses Saussures (1891–1911) jenseits des “Cours linguistique générale” begünstigen diesen Zustand: Beide Schulen vergessen ihren gemeinsamen begrifflich-konzeptionellen Ursprung und fokussieren nur je eine Seite des linguistischen Gegenstandes, ob nun ergon oder energeia, competence oder performance. Aporien und jeweils begrenztes explanatives Potential beider Ansätze liegen hierin begründet. Zu selten beachtete, gleichwohl in ihrer Nichtbeachtung frustrierende These ist, dass “There is no a priori incompatibility between adopting a functional point of view on the one hand, and trying to apply a consistent system of formalization on the other.” (Bolkestein 1993). Diese Arbeit zeigt, welche fundamentalen Probleme die sich als polar betrachtenden Grammatikmodelle bewahrt haben, ausgehend von Entwicklungen des generativ-formalen Paradigmas in der Folge Bloomfields (1933) einerseits und des extern-funktionalistischen in derjenigen Trubetzkoys (1939) andererseits. Versucht wird zu zeigen, auf Grund welcher inhärenten Anknüpfungspunkte sich der Zweiklang von Minimalistischem Programm und Optimalitätstheorie einer Funktionalen Grammatik zur Wiedergewinnung der komplementären Konzeption von Sprachbetrachtung annähern könnte – et vice versa – und sollte.

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Language(s):
 Dates: 2008
 Publication Status: Published in print
 Pages: -
 Publishing info: -
 Table of Contents: -
 Rev. Type: -
 Identifiers: eDoc: 511937
Other: P10779
 Degree: -

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Title: Kodikas/Code
Source Genre: Journal
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Publ. Info: -
Pages: - Volume / Issue: 31 (1-2) Sequence Number: - Start / End Page: 29 - 57 Identifier: -