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Buch

Der erschöpfte Sozialstaat: Transformation eines Politikfeldes

MPG-Autoren
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Trampusch,  Christine
Institutioneller Wandel im gegenwärtigen Kapitalismus, MPI for the Study of Societies, Max Planck Society;

Externe Ressourcen
Volltexte (frei zugänglich)

mpifg_m09_66.pdf
(beliebiger Volltext), 2MB

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Es sind keine frei zugänglichen Ergänzenden Materialien verfügbar
Zitation

Trampusch, C. (2009). Der erschöpfte Sozialstaat: Transformation eines Politikfeldes. Frankfurt a. M.: Campus Verlag.


Zitierlink: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0012-444E-1
Zusammenfassung
Die Sozialpolitik galt über Jahrzehnte hinweg als ein hyperstabiles Politikfeld. In der Policy-Analyse führte man diese institutionelle Beharrungstendenz gegenüber grundlegenden Veränderungen auf die in sich geschlossene Gemeinschaft der "Sopos" aus Verbänden und Parteien zurück. Christine Trampusch schließt an diese Debatte kritisch an. Das Buch zeigt, dass die Sozialpolitik seit Mitte der 1990er-Jahre einem radikalen Strukturwandel unterliegt. Die Ursachen dieser Transformation werden im Politikfeld selbst identifiziert: Der Sozialstaat ist erschöpft. Es wurden über Jahrzehnte hinweg Ressourcen verbraucht, die nun Konflikte erzeugen und zu Spannungen im Parteien- und Verbändesystem führen. Folgen sind aktive Eingriffe der Regierung in das Politikfeld und damit die Erosion der Delegation der Sozialpolitik an die Sozialpolitiker.