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Contribution to Collected Edition

Koordination und Verteilung: Zwei Ansätze der Wirtschaftssoziologie

MPS-Authors
/persons/resource/persons41135

Beckert,  Jens
Soziologie des Marktes, MPI for the Study of Societies, Max Planck Society;

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Citation

Beckert, J. (2009). Koordination und Verteilung: Zwei Ansätze der Wirtschaftssoziologie. In S. Nissen, & G. Vobruba (Eds.), Die Ökonomie der Gesellschaft: Festschrift für Heiner Ganßmann (pp. 17-34). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.


Cite as: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0012-4473-B
Abstract
Der Verfasser setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, in wie weit Ungewissheit tatsächlich als paradigmatischer Ausgangspunkt der Wirtschaftssoziologie dienen kann und wo Beschränkungen dieses Ansatzes liegen. Mögliche alternative Problemstellungen einer soziologischen Beschäftigung mit Wirtschaft werden benannt. Im ersten Teil des Beitrags wird zunächst die Problematik der Ungewissheit als spezifisch soziologisches Forschungsprogramm für die Untersuchung wirtschaftlicher Phänomene begründet und anhand von Beispielen aus der wirtschaftssoziologischen Forschung gezeigt, welche theoretischen und empirischen Ergebnisse daraus zu gewinnen sind. Im zweiten Teil wird kritisch argumentiert, dass die durch den Ausgang beim Problem der Ungewissheit in den Vordergrund rückende Problematik der sozialen Koordinierung wirtschaftlichen Handelns nur einen Teil der soziologisch relevanten Fragestellung bei der Untersuchung ökonomischer Phänomene in den Blick geraten lässt. Im Vordergrund steht die Koordination wirtschaftlichen Handelns als Voraussetzung der Ausbildung stabiler wirtschaftlicher Handlungsstrukturen, kaum beachtet werden Fragen der Verteilung des erzeugten Reichtums und der in Wirtschaft und Gesellschaft darum geführten Auseinandersetzungen. Diese Fragen in die wirtschaftssoziologische Auseinandersetzung einzubeziehen, verlangt, die Ordnungsprozesse in der Wirtschaft, mit denen Ungewissheit reduziert wird, als politische und soziale Konflikte zu verstehen, in denen die Akteure versuchen, soziale Makrostrukturen nach ihren materiellen und ideellen Interessen zu gestalten.