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Individuelle Zeit, institutionelle Zeit, soziale Zeit: Das Vertrauen in die Sicherheit der Rente und die Debatte um Kapitaldeckung und Umlage in Deutschland

MPS-Authors
/persons/resource/persons41247

Manow,  Philip
Regimewettbewerb und Integration in den industriellen Beziehungen, MPI for the Study of Societies, Max Planck Society;

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Fulltext (public)

ZfS_27_1998_Manow.pdf
(Any fulltext), 868KB

Supplementary Material (public)
There is no public supplementary material available
Citation

Manow, P. (1998). Individuelle Zeit, institutionelle Zeit, soziale Zeit: Das Vertrauen in die Sicherheit der Rente und die Debatte um Kapitaldeckung und Umlage in Deutschland. Zeitschrift für Soziologie, 27(3), 193-211. doi:10.1515/zfsoz-1998-0303.


Cite as: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0012-5845-3
Abstract
Der Streit um Kapitaldeckung und Umlage verfahren beginnt mit der Bismarckschen Sozialgesetzgebung und hält bis heute an. Der Artikel zeichnet die Auseinandersetzung um die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung von den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute nach. Im Laufe der Zeit unterlag die vorherrschende Vorstellung, wie die ‚Sicherheit‘ der Renten am besten zu garantieren sei, einem grundlegenden Wandel. Dies weist auf den Wandel zugrundeliegender Konzeptionen von gesellschaftlicher Ordnung und gesellschaftlicher Zeit hin. Die Wahrnehmung institutioneller Anreizstrukturen und damit auch die jeweils zeitgebundene Antwort auf die Frage, wodurch institutionelle Stabilität am besten gesichert ist, hängt wesentlich davon ab, welchen sozialen ‚Geltungskreis‘ eine Institution besitzt.