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Thesis

Synthese von Pd- und Ni-Carben-Komplexen durch oxidative Addition

MPS-Authors
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Kremzow,  Doris
Research Department Fürstner, Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Max Planck Society;

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Citation

Kremzow, D. (2004). Synthese von Pd- und Ni-Carben-Komplexen durch oxidative Addition. PhD Thesis, Universität Dortmund, Dortmund.


Cite as: https://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-000F-9673-2
Abstract
Übergangsmetallkomplexe mit N-Heterocyclischen Carben-Liganden stellen wichtige Katalysatoren für die organische Synthese dar. Bei den gängigen Synthesemethoden wird der Komplex durch Reaktion eines (freien oder in situ hergestellten) Carbens mit einem geeigneten Metall-Vorläufer dargestellt (s. Abschnitt 1.4.1). Dabei ändert sich die Oxidationsstufe des Metalls nicht. Allerdings sind die Reaktionsbedingungen für die Herstellung der N,N‘-disubstituierten Imidazol(idin)-2-ylidene relativ harsch, da entweder starke Basen oder stark reduzierende Reagenzien und/oder erhöhte Temperaturen benötigt werden. Aus diesem Grund soll ein alternativer Weg zur Darstellung von NHC-Metall-Komplexen erschlossen werden.
Eine andere Möglichkeit NHC-Pd-Komplexe herzustellen, ist die oxidative Addition von geeigneten Metall-Vorläufern an 2-Chlor-Imidazoliniumsalze. So ist im Arbeitskreis Fürstner gezeigt worden, daß es möglich ist Pd(PPh3)4 oxidativ an 2-Chlor-1,3-dimethylimidazoliniumsalze zu binden (Schema 19).
Aufgrund dieser Vorstudien sollte im Rahmen dieser Dissertation untersucht werden, inwieweit diese Methode von genereller Anwendbarkeit ist.
Dazu sollen zuerst eine Reihe von chiralen 2-Chlor-1,3-disubstituierten Imidazoliniumsalzen hergestellt werden, die dann im nächsten Schritt mit geeigneten Metallkomplexen zur Reaktion gebracht werden (Schema 20). Die benötigten 2-Chlor-1,3-disubstituierten Imidazoliniumsalze sollten leicht über die entsprechenden Harnstoffen oder Thioharnstoffen zugänglich sein.
Anschließend soll studiert werden, wie variabel diese Methode im Hinblick auf strukturelle Veränderungen im Substrat ist. Dazu soll zum einen das Rückgrat des Carben-Liganden abgewandelt werden. (Schema 21).
Zum anderen soll erforscht werden, ob mit Hilfe der gefundenen Methode auch Carben-Metall-Komplexe dargestellt werden können, die nur ein Stickstoffatom benachbart zum Carben-Kohlenstoffatom aufweisen (Schema 22).
Zum Schluß sollen die neuen Carben-Komplexe auf ihre katalytische Aktivität hin untersucht werden.