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Sonstige

Funktionelle Kernspintomographie des Affengehirns

MPG-Autoren
/persons/resource/persons84063

Logothetis,  NK
Department Physiology of Cognitive Processes, Max Planck Institute for Biological Cybernetics, Max Planck Society;

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Zitation

Logothetis, N. (2003). Funktionelle Kernspintomographie des Affengehirns. Jahrbuch der Max-Planck-Gesellschaft, 1-6.


Zitierlink: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0013-DE18-2
Zusammenfassung
Unsere Forschung konzentriert sich auf die Physiologie der Wahrnehmungsprozesse bei Affen. Dabei gehen wir folgenden drei Fragen nach. Wie nehmen die verschiedenen Gehirnbereiche, die für die Objekterkennung zuständig sind, Informationen auf und wie beeinflussen Sie sich dabei im Hinblick auf eine bevorstehende Aufgabe? Welche Art der neuralen Tätigkeit im visuellen Erkennungssystem von Affen und Menschen verleiht die Fähigkeit, Ähnlichkeiten von Gegenständen festzustellen, sie einzuordnen und wiederzuerkennen und wie organisieren Gehirne die Sehwahrnehmung? Wir untersuchen zudem die Reorganizationsfähigkeit von Neuronennetzwerken, in Erwiderung auf sehr vertraute Eindrücke oder auf Entzug von sensorischen Reizen. Die Forschungsergebnisse aus dem letzten Jahrzehnt auf diesem Gebiet legen den Schluss nahe, dass die neuralen Tätigkeiten über große Teile des Gehirns verteilt sind und sowohl unterschiedliche kortikale als auch subkortikale Bereiche umfassen. Unserem Labor ist es zum ersten Mal gelungen zwei wichtige, sich ergänzende Untersuchungsmethoden zu kombinieren. Zum einen die Elektrophysiologie mit Mikroelektroden, welche eine hervorragende räumlich-zeitliche Auflösung für die Untersuchung der detaillierten Raum-Zeit-Merkmale der Gehirnaktivitäten besitzt, zum anderen die funktionelle Kernspintomographie, die über eine große Breite in der räumlich-zeitliche Ebene verfügt und somit die Lokalisierung der Aktivitäten im Gehirn ermöglicht. Diese Methodik wird z.Zt. verwendet, um die grundlegenden Fragen der Sehwahrnehmung und Objekterkennung zu beantworten.