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Freiheitsintuitionen: Handlungsurheberschaft zwischen Natur und Kultur

MPS-Authors
/persons/resource/persons19932

Prinz,  Wolfgang
Department Psychology, MPI for Human Cognitive and Brain Sciences, Max Planck Society;

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Citation

Prinz, W. (2014). Freiheitsintuitionen: Handlungsurheberschaft zwischen Natur und Kultur. Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform, 5/6, 333-344.


Cite as: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0025-064F-8
Abstract
Unser Handeln ist von Freiheitsintuitionen begleitet. Wir verstehen uns als Urheber unserer Handlungen und sind davon überzeugt, dass wir, wenn wir nur wollten, auch anders handeln könnten, als wir es tun. Deshalb verstehen wir das, was wir tun, als Ergebnis freier Entscheidung. In der klassischen Diskussion zu Fragen der Willensfreiheit sind Freiheitsintuitionen entweder als Hinweis auf tatsächlich existierende Willensfreiheit bewertet worden – oder als Illusionen, die uns eine Freiheit vorgaukeln, die es nicht gibt. Ein dritter Weg besteht darin, Willensfreiheit und die Intuitionen, die sie reflektieren, als soziale Artefakte zu betrachten. Soziale Artefakte bilden nicht die Wirklichkeit ab, sondern bringen Wirklichkeit hervor. Deshalb ist die Willensfreiheit, die wir uns zuschreiben, real.