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Arterielle Sauerstoffsättigung und Coronardurchblutung

MPS-Authors
/persons/resource/persons203951

Alella,  Alfredo
Max Planck Institute for Medical Research, Max Planck Society;

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Alella, A. (1954). Arterielle Sauerstoffsättigung und Coronardurchblutung. Pflügers Archiv: European Journal of Physiology, 259(5), 422-435. doi:10.1007/BF00369985.


Cite as: https://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-002C-E18A-3
Abstract
An 28 Hunden in Morphin-Pernocton-Narkose wurde die Wirkung von Sauerstoffmangel (Beatmung mit O2-armen Gemischen) auf die Coronargefäße untersucht. Die Ergebnisse sind:

1.

Die kleinste Änderung der arteriellen O2-Sättigung, die eine Durchblutungszunahme in den Coronarien auslöst, beträgt 4,17 ± 1,46%. Dieser Wert hat offenbar für einen Bereich von 100–45% arterieller O2-Sättigung Geltung. Die Mehrdurchblutung beginnt bereits in physiologischen Bereich arterieller O2-Sättigung.

2.

Die hypoxämische Coronarvasodilatation verläuft in beiden Coronararterien (linke und rechte) gleichzeitig und gleichsinnig.

3.

Die Änderungen des Aortendruckes in Hypoxie erklären nur zum Teil die Coronarmehrdurchblutung; daneben besteht eine Vasodilatation.

4.

Die Herzfrequenz spielt keine Rolle für das Zustandekommen der hypoxämischen Coronarvasodilatation. Sie ist ebenfalls unabhängig von der extrakardialen Innervation.

5.

Die O2-Sättigung im Sinus coronarius sinkt mit der arteriellen O2-Sättigung. Steigerung der arteriellen O2-Sättigung bewirkt eine Sättigungszunahme im Sinus nur dann, wenn von einem hypoxämischen Zustand ausgegangen wird.