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Durchblutungsänderungen im Einstromgebiet der Leber bei hypoxämischen Myokardinsuffizienzen

MPS-Authors
/persons/resource/persons204192

Schmier,  J.
Max Planck Institute for Medical Research, Max Planck Society;

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Citation

Meesmann, W., & Schmier, J. (1955). Durchblutungsänderungen im Einstromgebiet der Leber bei hypoxämischen Myokardinsuffizienzen. Pflügers Archiv: European Journal of Physiology, 261(6), 495-506. doi:10.1007/BF00415752.


Cite as: https://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-002C-E983-D
Abstract
An 19 narkotisierten Hunden werden bei eröffnetem Thorax unter Pumpenbeatmung durch Drosselung der rechten Kranzarterie hypoxische Myokardinsuffizienzen erzeugt. Die darauf folgende Reaktion der Durchblutung der Arteria hepatica, einer Vena mesenterica oder Vena femoralis werden mit der Diathermie-Thermostromuhr registriert. Bei Blutdruckabfall und sich verringerndem H.Z.V. erfolgt bis auf wenige Ausnahmen eine Widerstandsabnahme im Stromgebiet der Leberarterie, die sogar so stark sein kann, daß die Durchblutung noch über den Ausgangswert zunimmt. Sind keine Anzeichen der Widerstandsabnahme festzustellen, bleibt der Zustand von Herz und Kreislauf auch nach Lösen der Coronardrosselung wesentlich verschlechtert. In der Regel tritt der Exitus ein.

Die möglichen Ursachen für dieses Verhalten der Durchblutung in der Arteria hepatica werden besprochen. In engem Zusammenhang hiermit und bedeutsam für die Leber im Verlauf hypoxämischer Myokardinsuffizienzen scheint die gleichzeitige Einschränkung des Pfortaderdurchflusses zu sein. — Es wird dargelegt, daß das Stromgebiet der Leberarterie nicht zu den Gefäßgebieten gehört, die zur reflektorischen Regulierung des Kreislaufs, insbesondere des Blutdrucks, herangezogen werden.