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Journal Article

Beeinflussung der Spontaninsuffizienz des Herz-Lungen-Präparates durch Milz- und Lebervenenblut

MPS-Authors
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Allela,  A.
Max Planck Institute for Medical Research, Max Planck Society;

/persons/resource/persons205194

Braasch,  W.
Max Planck Institute for Medical Research, Max Planck Society;

/persons/resource/persons204538

Meesmann,  Werner
Max Planck Institute for Medical Research, Max Planck Society;

/persons/resource/persons204192

Schmier,  Johannes
Max Planck Institute for Medical Research, Max Planck Society;

Fulltext (public)
There are no public fulltexts stored in PuRe
Supplementary Material (public)
There is no public supplementary material available
Citation

Allela, A., Braasch, W., Meesmann, W., & Schmier, J. (1960). Beeinflussung der Spontaninsuffizienz des Herz-Lungen-Präparates durch Milz- und Lebervenenblut. Pflügers Archiv: European Journal of Physiology, 271(1), 1-13. doi:10.1007/BF00362297.


Cite as: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-002D-2F3C-7
Abstract
35 modifizierten Herz-Lungen-Präparaten vom Hund wurde Lebervenenblut eines Spendertieres oder Milzvenenblut einer vom Herz-Lungen-Präparat selbst durchströmten Milz zugeführt. In 47 Reaktionen auf etwa 40 ml Lebervenenblut stieg in 75% der Beobachtungen der Blutdruck bei vergrößerter Amplitude und praktisch unveränderter Herzfrequenz und blieb bis zu 20 min erhöht. Vergleichbare Mengen arteriellen oder venösen Blutes derselben Spenderhunde bewirkten nur in 23% der Fälle geringere Blutdruckanstiege. In 17 von 19 Versuchen war nach etwa 200 ml Milzvenenblut einer vom Herz-Lungen-Präparat selbst durchbluteten Milz der Blutdruckanstieg etwa von gleicher Größe und Dauer wie nach Lebervenenblut. Die Schlagfrequenz blieb ebenfalls unbeeinflußt. Die Coronardurchblutung verlief gegensinnig. Nach Lebervenenblut nahm sie in der Regel ab, nach Milzvenenblut stieg sie an. Im Leber- und Milzvenenblut sind herzwirksame Faktoren enthalten, die von diesen Organen freigesetzt werden. Die Wirkfaktoren sind wahrscheinlich nicht identisch. Alle untersuchten Reaktionen des Herz-Lungen-Präparates nach Zugabe von Lebervenenblut stimmen qualitativ mit den früher am Ganztier beschriebenen Besserungen der Kraft kontraktilitätsgeschädigter Herzen nach Auslösung des „Milz-Leber-Mechanismus“ überein.