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Warum die Welt auf einmal viel komplexer wurde: Über die historischen Wurzeln einer zeitgenössischen Redefigur

MPG-Autoren
/persons/resource/persons103094

Leendertz,  Ariane
Ökonomisierung des Sozialen und gesellschaftliche Komplexität, MPI for the Study of Societies, Max Planck Society;

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Zitation

Leendertz, A. (2017). Warum die Welt auf einmal viel komplexer wurde: Über die historischen Wurzeln einer zeitgenössischen Redefigur. In MPI for the Study of Societies, Max Planck Society (Ed.), MPIfG Jahrbuch 2017-2018 (pp. 55-60). Köln: Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung.


Zitierlink: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-002D-E439-B
Zusammenfassung
Im politischen Diskurs haben Verweise auf Komplexität verschiedene Funktionen. Beispielsweise dienen sie dem öffentlichen Erwartungsmanagement: Da die Dinge komplex sind, sind keine schnellen politischen Lösungen in Aussicht. Oder sie drücken, wie etwa in der Finanzkrise von 2008, Ratlosigkeit angesichts schwer zu durchschauender Zusammenhänge aus: Wer nicht genau weiß, wie ein so kompliziertes System wie das internationale Finanzsystem funktioniert, dem fällt es auch schwer herauszufinden, an welcher Stelle man ansetzen muss, um eine neuerliche Krise ähnlichen Ausmaßes zu verhindern.