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Fußball und Gewalt : Entwicklungen, Erklärungsansätze und Prävention

MPS-Authors
/persons/resource/persons212098

Albrecht,  Hans-Jörg
Criminology, Max Planck Institute for Foreign and International Criminal Law, Max Planck Society;

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Citation

Albrecht, H.-J. (2006). Fußball und Gewalt: Entwicklungen, Erklärungsansätze und Prävention. Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform, 89(3), 158-174. doi:10.1515/mks-2006-00036.


Cite as: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-002E-48FD-D
Abstract
Gewalttätigkeiten anlässlich von Fußballspielen, europaweit als Hooliganismus bezeichnet, hat zunächst vor allem rechtspolitische und mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Während sich die kriminologische Forschung in England schon ab den 1960er Jahren mit der Erklärung von Fußballgewalt befasst, ist in anderen europäischen Ländern erst ab den 1990er Jahren Forschungsinteresse erkennbar. Freilich sind die empirischen Erkenntnisse zur Fußballgewalt recht beschränkt; sie deuten jedoch darauf hin, dass ihr Umfang bescheiden ausfällt und bleibt. Demgegenüber gilt für die nationale und europäische Politik die Brisanz von Fußballgewalt als ausgemacht. Die Entwicklung einer Polizei- und Ordnungspolitik, die präventive Maßnahmen und die Risikokontrolle in den Vordergrund stellt, verweist auf ein Feld, in dem in der Zukunft Polizeiforschung eine größere Rolle spielen sollte.