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Jugendstrafrecht in Bolivien : Eine kritische Analyse unter besonderer Berücksichtigung internationaler Mindeststandards auf der Grundlage einer rechtsvergleichenden Untersuchung zur Rechtslage in Deutschland, Lateinamerika und Spanien

MPS-Authors
/persons/resource/persons212389

Zegada,  María Elena
Criminology, Max Planck Institute for Foreign and International Criminal Law, Max Planck Society;

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K_123_Inhaltsverzeichnis.pdf
(Supplementary material), 317KB

Citation

Zegada, M. E. (2005). Jugendstrafrecht in Bolivien: Eine kritische Analyse unter besonderer Berücksichtigung internationaler Mindeststandards auf der Grundlage einer rechtsvergleichenden Untersuchung zur Rechtslage in Deutschland, Lateinamerika und Spanien. Freiburg i. Br.: edition iuscrim.


Cite as: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-002E-4BD3-6
Abstract
Der Umgang der Gesellschaft mit der Jugendkriminalität ist einem ständigen Wandel unterworfen. Die frühere harte Bestrafung Jugendlicher ist heute von einer deutlich stärker humanitär ausgerichteten Behandlung abgelöst worden, gekennzeichnet durch eine ausdrückliche Trennung des Jugend- und des Erwachsenenstrafrechts und basierend auf dem Erziehungsgedanken. Die vorliegende Arbeit untersucht das aktuelle bolivianische Jugendstrafrechtssystem und versucht, Bausteine für eine rationale und folgenorientierte Jugendkriminalpolitik im Jugendstrafrechtssystem Boliviens zu erarbeiten. Grundlage hierfür sind die empirischen und theoretischen Befunde, die in Deutschland während der letzten Jahrzehnte für die Fortentwicklung des Jugendgerichtsgesetzes sorgten. Neben den deutschen Rechtsgrundlagen werden auch die wesentlichen Grundzüge lateinamerikanischer Jugendstrafrechtsgesetzgebung in die Analyse einbezogen. Dabei wird auf die internationalen vertraglichen Grundlagen des Kinder- und Jugendschutzes, vor allem auf die Kinderrechtskonvention sowie die im Rahmen der Vereinten Nationen entwickelten Mindeststandards für die Jugendstrafrechtspflege (Beijing Rules sowie Riyad Rules) Bezug genommen.