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Abweichendes Verhalten und Anomie : Entwicklung und Veränderung abweichenden Verhaltens im Kontext der Anomietheorie von Durkheim und Merton

MPG-Autoren
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Ortmann,  Rüdiger
Criminology, Max Planck Institute for Foreign and International Criminal Law, Max Planck Society;

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Zitation

Ortmann, R. (2000). Abweichendes Verhalten und Anomie: Entwicklung und Veränderung abweichenden Verhaltens im Kontext der Anomietheorie von Durkheim und Merton. Freiburg im Breisgau: Ed. iuscrim, Max-Planck-Institut für Ausländisches und Internationales Strafrecht.


Zitierlink: http://hdl.handle.net/21.11116/0000-0001-F632-1
Zusammenfassung
Abweichendes Verhalten im Zusammenhang zur Anomie zu sehen, hat seit den bahnbrechenden Arbeiten von Merton und Durkheim für viele, die sich mit dem Thema befaßt haben, eine beträchtliche Faszination. In jüngerer Zeit haben anomietheoretische Deutungen einen neuen Aufschwung erhalten. Denn die Kriminalitätsraten sind in den Ländern mit gravierenden wirtschaftlichen, politischen und sozialen Umbrüchen wie den neuen Bundesländern oder Ländern der früheren Sowjetunion z. T. dramatisch gestiegen. Dies zeigt, daß sich Verhalten und Überzeugungen im Zuge von Umbruchsituationen ebenfalls grundlegend ändern. Warum ist das so, was kann man daraus zur Natur des Menschen, den Grenzen seiner Autonomie und vor allem zur Natur und Herkunft abweichenden Verhaltens schließen? Um die genannten und verwandte Fragen geht es in dieser theoretischen und empirischen Arbeit zur Entwicklung und Veränderung abweichenden Verhaltens im Kontext der Anomietheorien von Durkheim und Merton. Dabei führen die Überlegungen im Ergebnis über Anomietheorien hinaus, bleiben ihnen aber eng verbunden und münden in einen eigenen Theorieentwurf, der auch anthropologische Annahmen enthält.