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Der kontraktile Myosinfaden aus glatter Muskulatur

MPS-Authors
/persons/resource/persons203967

Portzehl,  Hildegard
Max Planck Institute for Medical Research, Max Planck Society;

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Citation

Dörr, D., & Portzehl, H. (1954). Der kontraktile Myosinfaden aus glatter Muskulatur. Zeitschrift für Naturforschung, B: A Journal of Chemical Sciences, 9(8), 550-555. doi:10.1515/znb-1954-0811.


Cite as: https://hdl.handle.net/21.11116/0000-0002-6EE3-3
Abstract
1. Aus dem glatten Fußmuskel von Anodonta lassen sich in ähnlicher Weise geordnete Fäden aus mehrfach gereinigtem Aktomyosin herstellen wie aus den quergestreiften Muskeln des Kaninchens.

2. Diese Fäden haben mit den Aktomyosinfäden aus Kaninchenmuskeln das niedrige Spannungsmaximum, die niedrige Zerreißfestigkeit und die sehr geringe Verkürzungsgeschwindigkeit gemeinsam. In diesen drei Eigenschaften unterscheiden sich beide Arten der Fadenmodelle von den Fasermodellen, die aus den gleichen Muskeln hergestellt sind.

3. Ferner zeigen die Fadenmodelle aus Anodonta das gleiche Verkürzungsmaximum, die gleiche Empfindlichkeit gegen Salyrgan und die gleiche Abhängigkeit der Kontraktion von der ATP-Spaltung und der Erschlaffung von der Hemmung der ATP-Spaltung wie alle Arten von Faser- und Fadenmodellen.

4. Die Fadenmodelle aus Anodonta-Aktomyosin unterscheiden sich von den Fadenmodellen aus Kaninchen-Aktomyosin in der Temperaturabhängigkeit der Spannung in der Unvollständigkeit der Einstellung des Spannungsgleichgewichts, wenn die gleiche Temperatur einmal von oben und einmal von unten erreicht wird, in der Lage des ATP-Optimums der Kontraktion und ihrer Beeinflußbarkeit durch Pyrophosphat.

5. Da beide Fadenmodelle sich in den letztgenannten Eigenschaften ebenso verhalten wie die Fasermodelle aus den gleichen Muskeln, müssen diese Eigenschaften auf Besonderheiten des jeweiligen Aktomyosins beruhen und nicht auf Besonderheiten der übergeordneten Struktur der Muskeln, die nur in den Fasermodellen noch erhalten ist.