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Journal Article

Die Rolle des Gehirns bei Adipositas

MPS-Authors
/persons/resource/persons19734

Horstmann,  Annette
Department Neurology, MPI for Human Cognitive and Brain Sciences, Max Planck Society;

/persons/resource/persons20065

Villringer,  Arno
Department Neurology, MPI for Human Cognitive and Brain Sciences, Max Planck Society;

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Citation

Horstmann, A., & Villringer, A. (2013). Die Rolle des Gehirns bei Adipositas. Neuroforum, 19(4), 138-146. doi:10.1515/nf-2013-0402.


Cite as: http://hdl.handle.net/21.11116/0000-0003-27BD-D
Abstract
Die häufigste Ursache für Adipositas ist eine positive Energiebilanz, d.h. es wird mehr Energie über die Nahrung aufgenommen als z.B. durch körperliche Aktivität verbraucht wird. Die Ursache für steigende Adipositasraten in den Industriekulturen kann jedoch nicht ausschließlich in der veränderten Umwelt liegen, da es starke in­dividuelle Unterschiede bezüglich der Gewichtsentwicklung gibt. Die Ursache liegt also wahrscheinlich in der Interaktion von individuellen Verhaltensmustern und der Umgebung. In diesem Kontext wird es spannend, die Rolle des Gehirns bei der Ent­stehung und Aufrechterhaltung der Adipositas zu untersuchen. Diese Frage rückt in letzter Zeit immer mehr in den Fokus der neurowissenschaftlichen Forschung. Der vorliegende Reviewartikel soll einen Überblick über den aktuellen Kenntnisstand im Bereich der bildgebenden Neurowissenschaften zur Adipositas beim Menschen geben. Darüber hinaus wird das Zusammenspiel von Genvarianten, Essverhalten und Gehirn im Hinblick auf Adipositas beleuchtet. Abschließend werden offene Fragen des Forschungsfeldes zusammengefasst, in deren Beantwortung das Forschungsfeld in naher Zukunft investieren sollte.