English
 
Help Privacy Policy Disclaimer
  Advanced SearchBrowse

Item

ITEM ACTIONSEXPORT

Released

Journal Article

Die Analyse von Interferenzeffekten bei der gleichzeitigen Bearbeitung zweier Aufgaben

MPS-Authors
There are no MPG-Authors in the publication available
External Resource
No external resources are shared
Fulltext (public)
There are no public fulltexts stored in PuRe
Supplementary Material (public)
There is no public supplementary material available
Citation

Schubert, T. (1996). Die Analyse von Interferenzeffekten bei der gleichzeitigen Bearbeitung zweier Aufgaben. Zeitschrift für Experimentelle Psychologie, 43(4), 625-656.


Cite as: http://hdl.handle.net/21.11116/0000-0003-4001-3
Abstract
Interferenzeffekte bei der gleichzeitigen Bearbeitung zweier Aufgaben werden untersucht. In einem Experiment sollten die 40 studentischen Versuchspersonen zwei Wahlreaktionen gleichzeitig bearbeiten. In unterschiedlichen Serien wurde die Schwierigkeit der Antwortauswahl bei der ersten Aufgabe konstant gehalten. Die Schwierigkeit der Antwortauswahl bei der zweiten Aufgabe wurde systematisch durch Variation der Alternativenanzahl (0, 1, 2, 3) erhöht. Diese Variation ermöglicht durch Anwendung der kritischen Pfadtechnik von R. Schweickert auf die Interpretation von Reaktionszeiten eine Überprüfung verschiedener Annahmen zu Ursachen von Interferenz bei beiden Aufgaben. Im Ergebnis bestätigte der Effekt der Alternativenanzahl auf die zweite Reaktionszeit die Annahme einer zentralen Interferenz, die in der Stufe der Antwortauswahl lokalisiert ist. Dieser Befund steht im Widerspruch zu der bisherigen Interpretation bekannter Ergebnisse von L. Karlin und R. Kestenbaum, die als Evidenz gegen die Annahme einer zentralen Interferenz und für die Annahme einer peripheren Interferenz gewertet wurden. Der Einfluss der Alternativenanzahl auf die erste Reaktionszeit wird als Hinweis auf Mechanismen der Gruppierung der motorischen Reaktionen bei beiden Aufgaben gewertet.