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Artenreichtum und MONARDsches Prinzip bei Crustacea des Limnosammons der Neotropis

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Noodt, W. (1973). Artenreichtum und MONARDsches Prinzip bei Crustacea des Limnosammons der Neotropis. Amazoniana: Limnologia et Oecologia Regionalis Systematis Fluminis Amazonas, 4(3), 255-261.


Cite as: http://hdl.handle.net/21.11116/0000-0004-9972-F
Abstract
Im Limnopsammon der Neotropis sind Crustaceen regional ungewöhnlich artenreich vertreten (Bathynella-Parastenocaris-Zönose). Häufig wurden mehrere, offenbar nah verwandte Arten (gleicher Gattung, Artengruppe) miteinander angetroffen. Solche Fälle werden auf die Gültigkeit der MONARDschen Regel (Konkurrenzausschluß-Prinzip) untersucht. Z.B. frir die Parabathynellidae, auch in der Neotropis artenreich vertreten, konnte dieses Prinzip bestätigt werden: Sympatrisch angetroffene Arten gehören in der Regel differenten Gattungen an (SCHMINKE). Für differente Artengruppen der Parastenocarididae dürfte dies oft ebenso zutreffen. Daneben bleiben aber Fälle, die auf diese Weise nicht erklärt werden können. Weitgehende Identität der ökologischen Nischen der betr. Arten wird vermutet. Die Möglichkeiten für die Bildung differenter Nischen im Limnopsammal sowie die Gründe für die große Mannigfaltigkeit im Limnopsammon der Neotropis (lange Genese im tropischen Klimat bei reicher und wechselvoller Gliederung der Areale) werden diskutiert. Weitere Untersuchungen in den angesprochenen Richtungen versprechen gerade in der Neotropis aufschlußreiche Ergebnisse.