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Landen ohne Lotsen: Über den neuronalen Auslösemechanismus der Landereaktion von Fliegen

MPS-Authors
/persons/resource/persons38770

Borst,  A
Former Department Information Processing in Insects, Max Planck Institute for Biological Cybernetics, Max Planck Society;
Max Planck Institute for Biological Cybernetics, Max Planck Society;

Fulltext (public)
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Supplementary Material (public)
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Citation

Borst, A. (1990). Landen ohne Lotsen: Über den neuronalen Auslösemechanismus der Landereaktion von Fliegen. Biologie in unserer Zeit, 20(5), 245-250. doi:10.1002/biuz.19900200507.


Cite as: http://hdl.handle.net/21.11116/0000-0006-3A35-E
Abstract
Jeder Autofahrer weiß: es ist höchste Zeit, auf die Bremse zu treten, wenn das Auto vor ihm plötzlich immer größer wird. Abstandskontrolle und Hindernisvermeidung sind jedoch kein spezielles Problem der Autofahrer, alle beweglichen Organismen sind damit konfrontiert. Den entscheidenden Hinweis auf eine drohende Kollision liefert dabei die subjektive Expansion des Bildes, die das Auge wahrnimmt. Sie führt zu einer bestimmten Verteilung von Bewegungsreizen auf der Netzhaut: Alle Konturlinien entfernen sich von dem Punkt, auf den man zusteuert. Aus diesem retinalen Geschwindigkeitsfeld können Informationen über die drohende Kollision gewonnen werden, so daß man rechtzeitig reagieren kann. Am Beispiel der Landereaktion von Fliegen wird gezeigt, wie das Nervensystem diese Aufgabe löst.