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Collected Edition

Triage in der Pandemie

MPS-Authors
/persons/resource/persons238071

Hörnle,  Tatjana
Criminal Law, Max Planck Institute for the Study of Crime, Security and Law, Max Planck Society;

/persons/resource/persons237931

Poscher,  Ralf
Public Law, Max Planck Institute for the Study of Crime, Security and Law, Max Planck Society;

External Resource
Fulltext (public)
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Supplementary Material (public)
There is no public supplementary material available
Citation

Hörnle, T., Huster, S., & Poscher, R. (Eds.). (2021). Triage in der Pandemie. Tübingen: Mohr Siebeck.


Cite as: http://hdl.handle.net/21.11116/0000-0007-E94A-0
Abstract
In einer Pandemie, wie Covid-19 sie ausgelöst hat, kann es dazu kommen, dass nicht alle Erkrankten intensivmedizinisch behandelt werden können. Das erfordert Regeln, die Rechtssicherheit bei unvermeidbaren Auswahlentscheidungen geben. Die Prämissen, wie diese Regeln zu setzen sind, sind jedoch alles andere als eindeutig. Während im Verfassungsrecht darüber debattiert wird, ob der demokratisch legitimierte Gesetzgeber ein Triage-Gesetz verabschieden darf oder soll, sind sich Vertreter der Strafrechtswissenschaft uneins, ob der Allgemeine Teil des StGB klare Vorgaben für die Grenzen erlaubten Verhaltens enthält. Hochumstritten ist dabei im Diskurs zwischen Medizin, Praktischer Philosophie und Rechtswissenschaft, ob auf die medizinische Erfolgsaussicht abgestellt werden soll und ob das Lebensalter ein Auswahlkriterium sein darf. Der vorliegende Sammelband bietet unterschiedlichen Positionen ein Forum und analysiert strittige Argumente.