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Thesis

Aktivität im Gamma-Frequenzbereich des EEG : Einfluss demographischer Faktoren und kognitive Korrelate

MPS-Authors
/persons/resource/persons19566

Böttger,  Diana
Department Cognitive Neurology, MPI for Human Cognitive and Brain Sciences, Max Planck Society;

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Fulltext (public)

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Citation

Böttger, D. (2007). Aktivität im Gamma-Frequenzbereich des EEG: Einfluss demographischer Faktoren und kognitive Korrelate. PhD Thesis, Max Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences, Leipzig.


Cite as: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0010-9B8E-7
Abstract
Neurophysiologische Studien weisen Aktivitäten im Gamma-Frequenzbereich des Elektroenzephalogramms (EEG) eine fundamentale Bedeutung f¨ur eine Vielzahl kognitiver Prozesse zu. In der vorliegenden Studie wurde der Einfluss verschiedener demographischer Faktoren auf die Ausprägung der Gamma-Aktivität untersucht. Dabei wurden insgesamt 52 Probanden zwischen 20 und 60 Jahren rekrutiert, die an einem visuellen Reaktionszeitexperiment teilnahmen. Als visuelle Stimuli fungierten Kanizsa-Figuren, die durch illusionäre Konturen gekennzeichnet sind. Während des Experimentes wurde ein 32- Kanal-EEG abgeleitet und die Komponenten der ereigniskorrelierten Potentiale (EKP) sowie Alpha- und Gamma-Aktivitäten bestimmt und statistisch analysiert. Zusätzlich wurden die Reaktionszeiten und Fehlerraten registriert. Höheres Alter war mit einer Verlängerung der Latenzzeiten der EKP-Komponenten, der Reaktionszeiten und einer erhöhten Fehlerrate verbunden. Die Amplitude der N200 stieg, und die Amplitude der P300 sank mit steigendem Alter. Die evozierten Aktivitäten im Alpha- und Gamma-Frequenzbereich zeigten tendenziell eine nicht-lineare Beziehung zum Faktor Alter mit einem Aktivitätsmaximum zwischen 30 und 40 Jahren. Dabei zeigte die frühe evozierte Gamma-Aktivität Analogien zu den exogenen EKP-Komponenten im Sinne einer funktionellen Relevanz f¨ur die frühe sensorische Verarbeitung. Die mittlere evozierte Gamma-Aktivität spiegelte komplexere kognitive Prozesse innerhalb des visuellen reizverarbeitenden Systems wider.