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Thesis

Die Organisation von Sprache und ihre Reorganisation bei ausgewählten, neurologischen Erkrankungen gemessen mit funktioneller Magnetresonanztomographie – Einflüsse von Händigkeit, Läsion, Performanz und Perfusion

MPS-Authors
/persons/resource/persons19741

Hund-Georgiadis,  Margret
Department Cognitive Neurology, MPI for Human Cognitive and Brain Sciences, Max Planck Society;

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Citation

Hund-Georgiadis, M. (2005). Die Organisation von Sprache und ihre Reorganisation bei ausgewählten, neurologischen Erkrankungen gemessen mit funktioneller Magnetresonanztomographie – Einflüsse von Händigkeit, Läsion, Performanz und Perfusion. Habilitation Thesis, Max Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences, Leipzig.


Cite as: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0010-AA89-9
Abstract
Die vorliegende Arbeit gliedert sich in zwei Teile: Im ersten Teil geht es darum, ein valides fMRT-Protokoll mit geeigneten Paradigmen und gesunden Normalprobanden zur Lateralisierung von Sprache unter besonderer Berücksichtigung der möglichen Co.Faktoren wie Händigkeit, Alter, Geschlecht zu etablieren. Im zweiten Teil wird das fMRT-basierte Lateralisierungsprotokoll bei Patienten mit Aphasien im akuten und chronischen Stadium und ausgewählten, neurologischen Erkrankungen eingesetzt. Im Fokus steht dabei nicht mehr die Lateralisierung von Sprache per se, sondern die Organisation im sprachichen Netzwerk unter Einbeziehung struktureller Läsionen unterschielicher Größe, Genese udn Ätiologie. Die Voraussetzungen für klinische fMRT-Studien und die Erfassung der Einfluss- und Störfaktoren solcher Messungen werden dabei sorgfälitg evaluiert. Aus der Kenntnis der normalen Lateralitätsverteilung bei gesunden Probanden ergeben sich aus den fMRT-Daten Rückschlüsse auf mögliche Reorganisationsprinzipien von gestörter Sprache. Eine weitere klinische Studie beleuchtet die zeitliche Dynamik der Läsionsentstehung und ihren Einfluß auf die funktionelle Organisation von Sprache im Gehirn. Die atypische Lateralisierung von Sprache und anderen Hirnfunktionen wird am Beispiel eines Patienten mit gekreuzter Nicht-Aphasie untersucht. Der abschließende Diskussionsteil zieht Schlußfolgerungen für die Anwendung der fMRT in klinischen Studien und zeigt das Potential dieser funktionellen Technik auber auch ihre Grenzen auf.