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Collected Edition

Störungen der Willensbildung bei Vertragsschluss

MPS-Authors
/persons/resource/persons50361

Zimmermann,  Reinhard
MPI for Comparative and International Private Law, Max Planck Society;

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Citation

Zimmermann, R. (Ed.). (2007). Störungen der Willensbildung bei Vertragsschluss. Tübingen: Mohr Siebeck.


Cite as: http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0019-CD33-8
Abstract
Es handelt sich um ein Symposium aus Anlass des 70. Geburtstages von Hein Kötz. Die ersten vier Beiträge befassen sich mit der bekannten Trias der Willensmängel, i.e. Irrtum, Täuschung und Drohung. Dem Gewicht der Irrtumsproblematik entsprechend sind ihr zwei dieser vier Beiträge gewidmet. Der dritte befasst sich mit einer besonderen Form der Täuschung; er steht insofern mit der vorangegangenen Thematik in einem gedanklichen Zusammenhang, als die Täuschung einen Spezialfall des "veranlassten" Irrtums bildet. Der Tatbestand der Drohung - Gegenstand des vierten Beitrags - ist traditionell vergleichsweise eng formuliert; das gilt für das deutsche, aber beispielsweise auch für das englische Recht. Damit stellt sich die Frage, ob auch weniger intensive Formen der Beeinflussung des Willens einer vertragsschließenden Partei als unzulässig anzusehen sind. Ihr, und damit dem Themenkreis "undue influence" ist der fünfte Beitrag gewidmet. Abgerundet wird das Symposium durch zwei Beiträge, die sich mit den Rechtsfolgen von Willensstörungen bei Vertragsschluss sowie mit der Frage befassen, ob und inwieweit Beeinträchtigungen der Entscheidungsfreiheit schon im Vorfeld vermieden werden können. Charakteristisch für die Beiträge ist die Vielfalt der Methoden und Perspektiven, wie sie auch Kötz' eigenes Werk charakterisiert: ein Zusammenspiel von Rechtsvergleichung, Rechtsgeschichte, Rechtsdogmatik und ökonomischer Analyse des Rechts.