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Angaben zum Dokument
Synthese und NMR-spektroskopische Charakterisierung von Liganden für die CD4-induzierten Epitope im Hüllprotein gp120 von HIV-1 [Originaltitel]

Synthesis and NMR studies of peptide ligands for the CD4-induced epitopes in the glycoprotein gp120 of HIV-1 [Übersetzung]

Autor:Klaukien, Volker Ralf
Institut / Seminar:Organische Chemie
Mentor:Mazik, Monika
Fakultät:02 - Lebenswissenschaften
Datum:verteidigt am : 2007-08-17, erzeugt am : 2008-04-01
Eingestellt am:2008-04-01
 
Dokumente:
Document_00022134
 
Sachgebiet:572 Biochemie
Typ:Dissertation
Sprache:deutsch
 
Kurzfassung:Im Rahmen dieser Arbeit wurden Peptide synthetisiert, welche an die CD4-induzierten Epitope im Hüllprotein gp120 von HIV-1 binden. Die Peptidsequenzen wurden über phage-display screening ermittelt. Als Referenzpeptid wurde ein CCR5-Nt Peptid hergestellt, welches spezifisch an die CD4-i Epitope bindet. Da die Tyrosinreste im CCR5-Rezeptor als Tyrosin-O-Sulfat vorliegen, wurden die Peptide ebenfalls mit Tyrosin-O-Sulfat synthetisiert. Weiterhin wurde die Wechselwirkung der Peptide mit dem gp120/CD4 über NMR-spektroskopische Methoden charakterisiert. Hierfür wurden 15N markierte Aminosäuren in die Peptide eingebaut um die Änderungen der kreuz-korrelierten Relaxationsrate zwischen dem N-H Dipol und der chemischen Verschiebungsanisotropie des Stickstoffes bei Zugabe der Proteine zu messen. Über die Zunahme der kreuz-korrelierten Realaxtionsrate in der Mischung im Vergleich zum freien Peptid lässt sich direkt die Dissoziationskonstante des Komplexes abschätzen. Die aus dem phage-display screening erhaltene XD3 Sequenz zeigte eine Affinität im mikromolaren Bereich, allerdings nicht in Abhängigkeit von sCD4. Das CCR5-Nt Peptid zeigte in den Messungen nur eine schwache Bindung im hohen mikromolaren Bereich. Da mit nur einer markierten Aminosäure die Wechselwirkung unzureichend charakterisiert werden kann, wurde ein CCR5-Nt Peptid synthetisiert, in welchem ein Großteil der Sequenz 15N markiert vorliegt. Um die Stabilitätsprobleme mit dem Tyrosin-O-Sulfat zu umgehen, wurde ein Mimetikum synthetisiert, welches vollkommen stabil unter sauren Abspaltungsbedingungen ist. Die weitergehenden Untersuchungen mit dem mehrfach 15N-markierten, modifizierten CCR5-Nt Peptid bestätigten, dass nur eine schwache Wechselwirkung im millimolaren Bereich vorliegt, die nicht CD4 abhängig ist.
Umfang:174 Seiten
 
Zitierfähige URL:http://www.digibib.tu-bs.de/?docid=00022134
URN (NBN):urn:nbn:de:gbv:084-17956


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