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Negative Einkommenssteuer: Ein Programm gegen Ausgrenzung

MPS-Authors
/persons/resource/persons41288

Scharpf,  Fritz W.
Projektbereiche vor 1997, MPI for the Study of Societies, Max Planck Society;

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Fulltext (public)

Mitbestimmung_40_1994_Scharpf.pdf
(Any fulltext), 652KB

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Citation

Scharpf, F. W. (1994). Negative Einkommenssteuer: Ein Programm gegen Ausgrenzung. Die Mitbestimmung, 40(3), 27-32.


Cite as: http://hdl.handle.net/21.11116/0000-0006-6ABC-0
Abstract
Sein Programm taugt nicht zur Lösung der Krise der Automobilindustrie oder des Maschinenbaus. Doch es scheint geeignet zur Erschließung eines inländischen Marktes für nützliche Arbeit, gemeinhin schlechter bezahlte Arbeit, weniger produktive Arbeit. Fritz W. Scharpf nennt es "das erste Programm, das die deklassierte und ausgegrenzte Unterschicht in unserem Land nicht mit weiteren Einschränkungen drangsaliert, sondern einen wirtschaftlich wirksamen und politisch sichtbaren Beitrag zu ihrer Re-Integration in die Gesellschaft leisten könnte." Scharpf hat sein Konzept der "negativen Einkommenssteuer", mit dem er 1993 wie eine Adrenalinspritze auf die arbeitsmarktpolitische Debatte wirkte, nun politisch zugespitzt, in Szenarien durchgerechnet, in das bestehende Sozialsystem eingefügt und noch dezidierter abgegrenzt, etwa gegenüber der Grundsicherung.